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Doing Face

Eine Tagung an der Goethe-Universität nimmt unter dem Titel „Doing Face: Gesicht als Ereignis“ die unterschiedlichen Dimensionen der Gesichtlichkeit in den Fokus. Veranstalter sind das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften Frankfurt und das Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin.

Das Gesicht ist die Visitenkarte des Menschen, sein Aussehen prägt den wichtigen ersten Eindruck. Das Gesicht ist die Bühne, auf der sich unsere echten Emotionen abspielen, auf der wir uns aber auch ganz bewusst inszenieren können. Auf der Theaterbühne spielt es denn auch seit jeher eine große Rolle. Die Bedeutung der „Gesichtlichkeit“ wächst jedoch noch im Zeitalter der digitalen Medien, Fachleute sprechen von der „fazialen Gesellschaft“. Eine Tagung an der Goethe-Universität nimmt unter dem Titel „Doing Face: Gesicht als Ereignis“ die unterschiedlichen Dimensionen des Themas in den Fokus. Veranstalter sind das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften Frankfurt und das Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin.

Kunstgeschichte, Medienwissenschaft, Literaturwissenschaften – die Konferenz bringt Vertreter verschiedener Disziplinen zusammen und bezieht auch Erkenntnisse aus anderen Wissenschaften wie der Biologie und der Psychologie mit ein. Zudem werden Bilder des weißrussischen Künstlers Maxim Wakultschik gezeigt, der sich in seinen fotografischen Arbeiten mit der Produktivität des Gesichts in der Gegenwartskultur auseinandersetzt.

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kunst/maschine

kunst/maschine: Seminar/Übung am Institut für Kunstpädagogik, Goethe-Universität Frankfurt im Wintersemester 2016/17. Weitere Infos im VV.

Was passiert, wenn die Skulptur laufen lernt, in Bewegungen den Raum erobert, oder gar selbst zum Pinsel greift? Wir arbeiten an kinetischen Skulpturen und kreativen Maschinen – mit und gegen die Möglichkeiten von technischen Geräten. Ein wenig technisches Geschick und viel Kreativität und Lust am Ausprobieren sind von Vorteil.

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Performative Künste in sozialen Feldern

Der Masterstudiengang “Performative Künste in sozialen Feldern” wird zum Sommersemester 2017 an der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS) starten.

Dazu hat das Dozent_innenteam einen Flyer erstellt, der alle wichtigen Informationen zum Master beinhaltet.Weitere Informationen wie die vorläufige Prüfungsordnung und die Einzelheiten zum Bewerbungsverfahren auf der Homepage.

“Infotag” am Freitag, den 4. November 2016 von 14-18 Uhr (Einlass 13.30 Uhr) im Kunstatelier/Geb.2/Raum 506. Dort werden die Ziele und die Struktur des Masters bzw. Beispiele intermedialer Projektarbeit als Kern des Studiengangs vorgestellt. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit sich mit den Lehrenden auszutauschen und Fragen zur Bewerbung zu stellen.

Bewerbungsschluß ist Montag, der 5. Dezember 2016. Bis zu diesem Termin soll die schriftliche Bewerbung plus eine dokumentierte Arbeitsprobe in der FRA UAS vorliegen.

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PASSAGEN /// con[SPACE] Finale

Eröffnung///opening// 18.08.2016/ 19.00
19.08.2016 – 03.09.2016
Öffnungszeiten wochentags///opening times weekdays// 14.00 – 18.00
ATELIERFRANKFURT/ Schwedlerstrasse 1-5/ 60314 Frankfurt

Girmachew Getnet
Daniel Djamo
Christian Engels
Frankfurter Hauptschule
Agata Pietrzik

Die moderne Stadt wächst und wandelt sich ständig. Nirgendwo in Deutschland ist das so deutlich zu sehen wie in Frankfurt. Welche Auswirkung hat der stete Wandel auf Orte und Mentalitäten? Die Gruppenausstellung Passagen im con[SPACE] widmet sich dieser Frage und zeigt künstlerische Beiträge, die sich der Stadt und ihren Bewohnern auf unterschiedliche Weise nähern. Während die Frankfurter Hauptschule mit einer Aktion auf einen kollektiven Ritus reagiert, dokumentiert Agata Pietrzik einen Tag lang die persönlichen Gewohnheiten eines Freundes. Statt einer geplanten Intervention in den öffentlichen Raum präsentiert Daniel Djamo die Auseinandersetzung mit seiner Mutter darüber. Girmachew Getnet trägt im Rahmen einer Performance die universalisierte Flagge als Symbol der Völkerverständigung an verschiedene Orte ins Ostend und Christian Engels Aufnahmen der letzten Momente des AfE-Turms lassen sich lesen wie ein Dialog zwischen David und Goliath.

Mit der Gruppenausstellung an mehreren Schauplätzen im ATELIERFRANKFURT schließt die temporäre Videogalerie con[SPACE] ihre Pforten. Das Finale ist Teil der Reihe “Transit bewegt Rhein-Main” von KulturRegion und Kulturfonds. Beim Eröffnungsabend ist die Künstlergruppe Mobile Albania zu Gast, die für die Reihe “Transit bewegt Rhein-Main” einen Oldtimerbus zum Hörspielbus umgestaltet. Er nimmt Passagiere mit auf eine kurze akustische Reise. Außerdem lassen wir die bisherigen Ausstellungen im con[SPACE] von sternmorgenstern, Michel Klöfkorn, Sarah Bonnert, Sandip Shah, Florian Tuercke & Jos Diegel in einer kleinen Dokumentation Revue passieren.

///The modern city is in a state of constant growth and development. Nowhere in Germany does this become more obvious than in Frankfurt. But what are the consequences of this process for the places and mentalities? The works of the group show “passages” in the video gallery con[SPACE] deal with these questions, zooming in on the city and its inhabitants in various ways. While the artist group “Frankfurter Hauptschule” addresses a collective ritual of belonging, Agata Pietrzik documents the everyday life and routines of an individual. Instead of an actual intervention Daniel Djamo presents the dispute with his mother over a performance in public space. In his series of performances, Girmachew Getnet brings universalised flags to different places of Frankfurt’s East End. And Christian Engel’s photographic documents of the last days of the former university tower AfE can be read in terms of a dialogue between David and Goliath.

With a group exhibition in different locations of the studio house ATELIERFRANKFURT the temporary video gallery con[SPACE] reaches its finale as part of the project “Transit moves Rhein-Main” by KulturRegion und Kulturfonds. During the opening the artist collective “Mobile Albania” will be our guests, who have designed a “Transit Bus” for the project “Transit moves Rhein-Main”.  Furthermore, we take the opportunity to look back on the previous exhibitions at con[SPACE] by sternmorgenstern, Michel Klöfkorn, Sarah Bonnert, Sandip Shah, Florian Tuercke & Jos Diegel.

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Zeichen & Formeln

Vom simplen Zeichen zur komplizierten Formel // Kunst am Bau der EZB

Sa, 16. Juni, 19.00 Uhr. Offene Gesprächsrunde im Vereinslokal des ATELIERFRANKFURT

Zur Finissage der Ausstellung „Alte und neue Kontingenzprobleme wie Liebe und Kapitalismus“ von Jos Diegel organisiert con[SPACE] eine offene Gesprächsrunde zum Thema „Vom simplen Zeichen zur komplizierten Formel // Kunst am Bau der EZB.“

Den Impuls für die Gesprächsrunde gab der Frankfurter Künstler Jos Diegel mit der erweiterten Präsentation seiner Arbeit „Schatz, unsere Liebe und die Kapitalismuskritik sind doch nicht mehr ganz so gut« von 2012.

Während der Besucher auf fünf Monitoren einem missglückten Schauspiel folgt, in dem kompilierte Phrasen zu Themen wie Liebe, Kapitalismus und Demokratie heruntergedroschen werden, verschiebt sich seine Aufmerksamkeit auf das Setting, den Willy-Brandt Platz. Ständig wechselt die Perspektive. Die Kamera ist nicht nur auf die Darsteller und den Künstler als Regisseur gerichtet, sondern auch auf alltägliche Dinge wie einen herumschnüffelnden Hund, Gartenarbeiter, Touristen. Und immer wieder ist das riesige, blaue Euro-Zeichen mit den anhaftenden gelben Sternen von Ottmar Hörl im Bild. Hörls eingängige Visualisierung des Gründungsgedankens der Europäischen Union ist zum Wahrzeichen geworden und angeblich das meist fotografierte Objekt Frankfurts. Diegel der Hörl für die erweiterte Präsentation seiner Arbeit interviewte, fügt dem Spektrum an Perspektiven noch eine weitere Sicht hinzu. Hörl spricht über seine damaligen Motive, den Erfolg, die spätere Kritik an seiner Umsetzung, aber auch über die Entwicklung der Europäischen Union und deren Bedeutung für die Selbstrepräsentation der Europäischen Zentralbank.

Die Veranstaltung findet während des Osthafenfestivals statt. Zugang zum Vereinslokal daher nur über die Lindleystrasse. Infos zu weiteren Veranstaltungen auf www.atelierfrankfurt.de und www.osthafenfestival.de

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On_Culture released

On_Culture: The Open Journal for the Study of Culture

Release of the Pilot Issue on “Emergence/Emergency” (No. 01/ Spring 2016)

http://www.on-culture.org

On_Culture is an open access e-journal, conceptualized and edited by researchers at the GCSC. The focus of the journal is on transparency and openness as well as reflexivity and processes of metaization in dealing with concepts in the study of culture. Therefore, the journal hosts a wide range of formats and modes of presentation: peer-reviewed scholarly articles and review essays as well as artistic and experimental contributions.

On_Culture serves as a platform for all those who wish to reflect collaboratively upon current discourses in the study of culture. We propose the development of emergent themes, concepts, and methods as a collective process. Our aim is to facilitate this process and to disclose the cultural dynamics at work in it.

Articles by (in order of apperance): Alexander Scherr, Anna Ovaska, Pınar Gümüş, Silke Braselmann, Wibke Schniedermann, Anna Weigel, Hubertus Kohle, Ana Lúcia Migowski, Alesya Krit, Katja Wehde, Raul Gschrey, Ronja Trischler, Melina Kalfelis, Andressa Schröder…

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passagen: call @ con[SPACE]

call for projects// PASSAGEN///PASSAGES @ con[SPACE] video gallery in Frankfurt am Main/Germany
18.08. – 03.09.2016/opening//18.08.2016

Deadline//15.06.2016

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Transit bewegt Rhein-Main“ laden wir Künstler ein, aktuelle Beobachtungen in Bezug auf Frankfurt und das Osthafengebiet in Form neuer Medien zur Diskussion zu stellen. Präsentiert werden die Arbeiten in der Videogalerie con[SPACE] im ehemaligen Pförtnerhäuschen im ATELIERFRANKFURT. Das Künstlerhaus liegt am Rande des Osthafengebiets, einem ehemaligen Knotenpunkt für Warentransporte und Industrie, das sich mit dem Bau der Europäischen Zentralbank erneut wandelt.

Der ATELIERFRANKFURT-Video-Projektraum con[SPACE] stellt zeitgenössische künstlerische Positionen des bewegten Bildes vor. Themenschwerpunkt ist der Raum als veränderliche Konstante: Die Konversion und Transformation der Städte, die Zeitlichkeit von Architekturen, die Öffnung und Schließung von öffentlichen Plätzen, das Leben und Wohnen. Damit reflektieren die künstlerischen Arbeiten auch Prozesse der Stadtentwicklung und Gentrifizierung, ein Thema das gerade im Ostend, im Schatten der neuen EZB, eine besondere Relevanz hat.

Die Produktionskosten werden übernommen. Gerne beantworten wir auch Fragen zur Aufwandsentschädigung, Unterkunft und Arbeitsräumen. Für die Bewerbung bitte ein kurzes Motivationsschreiben inklusive einer Ideenskizze für die Arbeit im con[SPACE] sowie einige Arbeitsproben (Bilder und Texte) online an: conspace@atelierfrankfurt.de

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///As part of the project  ”Transit bewegt Rhein-Main“/“Transit Moves Rhein-Main“, we are inviting artists to present current observations on Frankfurt’s East. The new media artworks will be presented in the video gallery con[SPACE] in the former gatehouse of ATELIERFRANKFURT. The studio house is located close to the harbour area, formerly an important intersection of transport and industry that is currently experiencing a transformation with the construction of the new European Central Bank.

The video project space con[SPACE] presents contemporary artistic positions. The focus is space as variable constant: the conversion and transformation of urban spaces, the temporality of architecture, the opening and closure of public spaces, forms of living and habitation. The artistic works shown in the gallery reflect processes of urban development and gentrification, a topic that has a special relevance in the east of Frankfurt, close to the new headquarters of the ECB.

Production costs will be covered and we are happy to discuss questions of additional allowances, accommodation and studio space. Please send a short motivation letter, including a project proposal for con[SPACE] and an artistic portfolio (images & texts) to: conspace@atelierfrankfurt.de

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con[SPACE] kuratiert von///curated by Michaela Filla-Raquin & Raul Gschrey in Kooperation mit///in cooperation with ATELIERFRANKFURT. Unterstützt von///supported by Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

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jos diegel @ con[SPACE]

Jos Diegel : alte & neue Kontingenzprobleme wie Liebe & Kapitalismus im con[SPACE] im ATELIERFRANKFURT, Schwedlerstrasse 1-5, 60314 Frankfurt am Main

Eröffnung: 10.06.2016 19.00, Dauer der Ausstellung: 10.06.-17.06.2016, Öffnungszeiten nach Vereinbarung, Finissage während des Osthafenfestivals: 16.-17.07.2016

In der Ausstellung „alte & neue Kontingenzprobleme wie Liebe & Kapitalismus“ findet die Videoinstallation „Schatz, unsere Liebe und die Kapitalismuskritik sind doch nicht mehr ganz so gut“, die sich vor der ikonischen Euro-Skulptur vor der ehemaligen Europäischen Zentralbank in der Innenstadt Frankfurts verortete, eine Aktualisierung und Weiterentwicklung. Der fiktionale Dialog wird durch eine Reflexion des Arbeitsprozesses und des Ortes zu Fuße des symbolischen Zeichens  ergänzt. In der Installation überlagern sich verschiedene Gedankenstränge und erfahren an dem speziellen Ausstellungsort des con[SPACE] im Schatten der „neuen“ Europäischen Zentralbank ein kritisches Update.

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the others are we : interview

“the others are we” : video composite portrait of a city

Interview with the German artist Florian Tuercke during the exhibition “the others are we” at con[SPACE] video gallery, Atelierfrankfurt, Frankfurt/Main, Germany. For the exhibition, the artist produced a composite video portrait of faces from Frankfurt and other European cities. Exhibition curated by Michaela Filla Raquin and Raul Gschrey, interview conducted and produced by Raul Gschrey. Additional material by Florian Tuercke, Nicholas Singleton & Raul Gschrey. Historical photographic material by Francis Galton, Special Collections, University College London. www. conspace.wordpress.com : www.gschrey.org : www.floriantuercke.net

Addressing each and every one

Workshop: Addressing each and every one: Popularisation/populism through the visual arts

April 21 and 22 2016, Justus Liebig University Gießen, Main Building (Ludwigstrasse 23), 3th floor, Seminar-Raum

The workshop brings together scholars from art history, film studies, theatre studies, political theory, sociology and philosophy of religion from several European countries. It discusses the ways (iconic figurations, aesthetic styles, rhetoric figures etc.) through which visual culture addresses its audience and gets involved in the constitution of a public sphere. It is in particular interested in how the visual arts – understood as both visual popular culture as well as fine arts – becomes involved in popularisation practices and populist criticism.

The workshop approaches this subject by focusing on the central iconic figure that these practices bring into play: the “everybody” (which stands for “all of us”, but is at the same time also a “nobody”, a “common man”, a “common woman” and sometimes even a “new man” or a “new woman”). It presents spotlights of a genealogy and an iconography of the everybody and discusses political and philosophical theories about how the mediating force of this iconic figuration can be understood and valuated. In doing so, the workshop pays particular attention to the ambivalent role this figure plays, especially in most recent history, in triggering both desire and enthusiasm as well as resentment and hate.

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