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tau—ziehen : lutte—acharnee

20.05.2017, 13.00 Pont des Trois Pays /// Dreiländerbrücke, Weil am Rhein, Saint-Louis, Basel.

Einladung zum trilateralen Tauziehen an der Dreiländerbrücke Zeigen sie Performance! Wer hat die größte Zugkraft, Schweizer, Franzosen, oder Deutsche? Wer wird gewinnen?

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In der Serie von Performances im Grenzraum der Nachbarländer Schweiz, Frankreich und Deutschland wird das traditionelle Tauziehen auf drei Parteien erweitert. Es bilden sich neuen Allianzen und feste Positionen werden in Frage gestellt.

Ist das Kunst oder ist das Sport? In jedem Fall ein Wettkampf! Doch um was und in welchen Rollen? Wer kämpft hier eigentlich gegen wen?

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///Invitation à la lutte acharnée trilatérale au Pont des Trois Pays
Montrez Performance! Qui a la plus grande traction, Suisses, França? Qui va gagner?

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Dans la série de spectacles dans la zone frontalière des pays voisins de la Suisse, la France et l’Allemagne, la lutte acharnée traditionnelle est étendue à trois parties. Il se forme des nouvelles alliances et des positions fixes sont remises en question.

Est-ce de l’art ou est-il le sport? Dans chaque cas, une compétition! Mais quoi et dans quels rôles? Qui se bat ici réellement contre qui?

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Kompositgesichter

Kurzvorträge über innovative Forschung in den Bereichen
Kunstpädagogik // Medienwissenschaft // Kunstwissenschaft // Visuelle Kultur

08.02.2017 18.00, Raum 206, 2OG, Institut für Kunstpädagogik, Goethe-Universität Frankfurt, Sophienstraße 1-3.

Das Institut für Kunstpädagogik der Goethe-Universität richtet im Kontext der Semesterausstellung zum zweiten Mal BRIEFINGS aus! Fünf Kurzvorträge (à 10 Minuten) bieten Einblick in aktuelle und innovative Forschungsprojekte im Bereich der Kunstforschung.
BRIEFINGS bietet somit die Möglichkeit anschaulich und griffig wissenschaftliche Einblicke in Kunst und Kunstforschung zu erhalten. Siehe Programm.

Kompositgesichter. Eine kurze Geschichte einer unheimlichen fotografischen Technik. (Raul Gschrey)

Die Kompositfotografie, die statistische und physiognomische mit evolutionstheoretischen Theorien und mit dem Medium der Fotografie verbindet, wurde im späten neunzehnten Jahrhundert von dem Britischen Wissenschaftler Francis Galton entwickelt. Die Überblendung der Portraits sollte dazu dienen physiognomische Charakteristika und in Beziehung stehende genetische Dispositionen zu visualisieren. Die fotografischen Konstruktionen zeigen diffuse Züge, unheimliche Gesichter, denen jedoch eine große Deutungskraft zugemessen wurde. Trotz ihrer zweifelhaften Konnotationen durch ihre Nutzung in Kriminologie, Visuelles Anthropologie, Rassenforschung und eugenischer Forschung erlebt die Technik in heutigen künstlerischen Positionen eine Renaissance.

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Doing Face

Eine Tagung an der Goethe-Universität nimmt unter dem Titel „Doing Face: Gesicht als Ereignis“ die unterschiedlichen Dimensionen der Gesichtlichkeit in den Fokus. Veranstalter sind das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften Frankfurt und das Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin.

Das Gesicht ist die Visitenkarte des Menschen, sein Aussehen prägt den wichtigen ersten Eindruck. Das Gesicht ist die Bühne, auf der sich unsere echten Emotionen abspielen, auf der wir uns aber auch ganz bewusst inszenieren können. Auf der Theaterbühne spielt es denn auch seit jeher eine große Rolle. Die Bedeutung der „Gesichtlichkeit“ wächst jedoch noch im Zeitalter der digitalen Medien, Fachleute sprechen von der „fazialen Gesellschaft“. Eine Tagung an der Goethe-Universität nimmt unter dem Titel „Doing Face: Gesicht als Ereignis“ die unterschiedlichen Dimensionen des Themas in den Fokus. Veranstalter sind das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften Frankfurt und das Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin.

Kunstgeschichte, Medienwissenschaft, Literaturwissenschaften – die Konferenz bringt Vertreter verschiedener Disziplinen zusammen und bezieht auch Erkenntnisse aus anderen Wissenschaften wie der Biologie und der Psychologie mit ein. Zudem werden Bilder des weißrussischen Künstlers Maxim Wakultschik gezeigt, der sich in seinen fotografischen Arbeiten mit der Produktivität des Gesichts in der Gegenwartskultur auseinandersetzt.

Programm  Weiterlesen

Addressing each and every one

Workshop: Addressing each and every one: Popularisation/populism through the visual arts

April 21 and 22 2016, Justus Liebig University Gießen, Main Building (Ludwigstrasse 23), 3th floor, Seminar-Raum

The workshop brings together scholars from art history, film studies, theatre studies, political theory, sociology and philosophy of religion from several European countries. It discusses the ways (iconic figurations, aesthetic styles, rhetoric figures etc.) through which visual culture addresses its audience and gets involved in the constitution of a public sphere. It is in particular interested in how the visual arts – understood as both visual popular culture as well as fine arts – becomes involved in popularisation practices and populist criticism.

The workshop approaches this subject by focusing on the central iconic figure that these practices bring into play: the “everybody” (which stands for “all of us”, but is at the same time also a “nobody”, a “common man”, a “common woman” and sometimes even a “new man” or a “new woman”). It presents spotlights of a genealogy and an iconography of the everybody and discusses political and philosophical theories about how the mediating force of this iconic figuration can be understood and valuated. In doing so, the workshop pays particular attention to the ambivalent role this figure plays, especially in most recent history, in triggering both desire and enthusiasm as well as resentment and hate.

Programme below Weiterlesen

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Die “Performance” muss stimmen!

Fach(nachmit)tag des Kinderschutzbund Frankfurt für Lehrkräfte, Erzieher/innen, päd. Fachkräfte, Studierende und Interessierte. Anmeldung unter: verwaltung@kinderschutzbund-frankfurt.de

Donnerstag, 25.06.2015, 14.00 bis 17.00 Uhr
In der Orangerie im Günthersburgpark

„Performanceprojekte mit Kindern und Jugendlichen“
Prof. Patricia Ines Hoeppe, Professorin der Frankfurt University of
Applied Sciences

Performance-Kunst hält Einzug in die Schulen – und setzt hier nicht nur kulturelle Bildungsprozesse in Gang, sondern lässt Kinder ihre eigene schöpferische und kreative Handlungsfähigkeit erleben – in künstlerisch und sozial ganz ungewohntenSituationen! Prof. Patricia Ines Hoeppe stellt die Qualitäten und die Funktionsweisen von Performance-Kunst in Schule und Kita dar – und warum auch Sie mit Ihren Kindern vielleicht ab und zu mal zu einem lebenden Kunstwerk werden könnten… Zum Abschluss gibt es eine Überraschungs-Performance-Aktion.

„Nicht wieder die Stellwand, oder?“ – Kuratorisches Arbeiten als
performativer Prozess.
Raul Gschrey, Kurator, Kunstpädagoge, freischaffender Künstler

Tolle Projektergebnisse – und was nun? Nur nicht wieder die Stellwand! Nicht nur die „Performance“ während des Projektes zählt, sondern auch die Aufführung, die Ausstellung und Präsentation des Erarbeiteten. Anhand einiger Beispiele aus der Praxis des Künstlers, Kurators und Medien-Pädagogen Raul Gschrey werden Möglichkeiten von kuratorischem Arbeiten als kreativ-künstlerischer, aber auch pädagogischer Prozess vorgestellt.

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Visualizing “Law’s Pluralities”: Artistic Practice and Legal Culture

Interactive lecture by Raul Gschrey (Frankfurt and Giessen, GCSC, artist and curator) in the context of Prof. Greta Olson’s lecture series „Cultural Approaches to Law and US American Legal Culture”

15.06.2015 16.00 ct  – Liebig University Giessen, Phil I, A4

The interactive lecture series “Cultural Approaches to Law and US American Legal Culture” invites its participants to understand law not as an independent body of rules but as inseparable from culture, narrative, images, and political economy. The particular focus of the individual lectures will be on US American legal culture(s). Guest lectures by scholars in cultural legal studies, political science, anthropology, and US American history will enable participants to examine law from several perspectives.

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“Aufbruch in die Utopie” // “Utopia”

17. & 18. Juni Giessen: Deutschland-Premiere für Film & Programm

Endlich in Deutschland zu sehen! Am Mittwoch, 17. Juni 2015 um 20:15 wird im Kinocenter Gießen der abendfüllende Dokumentarfilm “Aufbruch in die Utopie” als Deutschland-Premiere in Anwesenheit des Regisseurs  Peter Roloff und von Protagonisten aufgeführt. Im Anschluss der Vorführung lädt das Kinocenter Gießen zu einem Gespräch über den Film.

Am Donnerstag, 18. Juni 2015 wird dann die Ausstellung angeliefert und im Gießener Rathaus eingelagert. Nach einer Vorsortier- und Umschichtungsphase der Utopia-Kisten während des Tages im Foyer des Rathauses laden das Stadtarchiv Gießen und die Reisende Sommer-Republik ab dem Nachmittag herzlich ein zum offiziellen Programm:

17:00 Uhr “After Work Worker gesucht” Viele Unterstützer zur Verbringung der Ausstellungs­kisten in die geheimen Archivkatakomben des Rathauses gesucht! Treffpunkt: Rathaus-Foyer

17:00 Uhr “Adoptiveltern gesucht” Esther Steinbrechers Reiseagentur “Muss i denn Tours & Cargo Trips” ist im Rathaus-Foyer noch einmal geöffnet und bietet diesmal ausgewanderte Objekte aus den USA zur dauerhaften Adoption an. Die Anzahl der Objekte ist begrenzt, rechtzeitiges Erscheinen sichert die Adoption!

17 Uhr “Migranten gefunden” transit giessen
präsentiert in der Lobby des Rathauses Ergebnisse ihrer Aktion “In der Maske des anderen”. Gießener verkleiden sich als Gießener“ vom November 2013 in die Utopie-Ausstellung, vom Internationalen Tag der Migranten 2012 und dem Tag der offenen Tür im Stadttheater Gießen 2011.

17 bis 21 Uhr “Utopische Brotzeit” Alles zum Selbermachen. Die Bedienung ist einfach: handgreiflich werden und spenden.

19:00 Uhr – „Looking back to Utopia” – Konzertsaal des Rathauses, u.a. mit “grenzlinien” @ UTOPIA.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen im Rathaus Gießen ist frei.

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Lisbon : Latencies

IV Lisbon Summer School for the Study of Culture, Latencies | Europe 1914-2014, 30. 06.-05.07.2014 Lisbon, Portugal

Over the past century, Europe has been a site of contradiction. Marked, on the one hand, by the utmost explosions of violence, it has also given rise to the most peaceful post-national political project in modern times. It has been a haven of peace and a locus of disorder and violence, giving vent to experimentation, transgression and creation, while preserving tradition and enforcing normativity.

01.07. 2014, 16:00 – Raul Gschrey (GCSC – JLU Giessen):
“Disappearing Boundaries and Latent New Frontiers: Contemporary Arts and the Construction of European Borders”
Catholic University of Portugal – Library Building

Developed within the larger context of the European Project Culture@Work, the 2014 Lisbon Summer School for the Study of Culture addresses artistic latency in Europe. Latency periods are defined as states of transition pre-dating structured change and characterized by indefinition as well as what Freud considered a repression of desire and a return to normativity. Weiterlesen

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BÖLL ANALYTICS: EUROPA!

“grenzlinien” @ BÖLL ANALYTICS: EUROPA!
Pecha Kucha • Diskussion • Barabend!
Freitag, 23. Mai 2014 | basis e.V., Gutleutstr. 8 – 12 | 20 Uhr

Wie weiter mit Europa? Denken die einen bei Europa an Frieden und  Freiheit, an das Recht zu leben und zu arbeiten, wo man möchte, an kulturelle Offenheit und Toleranz, denken andere an Lobbyismus und  marode Staatshaushalte, an gestrandete Flüchtlinge, Demokratiedefizite und an die Ausbreitung rechtsextremer Parteien. Nicht nur geografisch  und kulturell ist Europa schwer zu fassen.

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Ambivalent Faces

“Ambivalent Faces: Visual Endeavours of Identification and Typification from 19th Century Science to Today’s Biometric Recognition.”

Presentation at the 6th international Surveillance & Society conference  (23.04.-26.04.2014) hosted by the University of Barcelona and supported by the Surveillance Studies Network.

When in mid-19th century photography entered science as well as criminological and administrative practice it was widely perceived as an objective medium of depiction and was used as a means for identification as well as typification. Not only in visual anthropology, also in criminology, visual types became influential in the description and classification of the human body and face. Weiterlesen